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Kurz erklärt

Laminat | Fertigparkett | Massivholzparkett

Für den Laien auf den ersten Blick oft nicht zu unterscheiden, sind die oben genannten 3 Boden-Varianten



Laminat

  • Laminat besteht aus einer Trägerschicht aus Holzfaserplatten oder Holzspanplatten. Darauf aufgebracht wird eine Deckschicht aus Laminat. So wird die kunstharzgetränkte Deckschicht bezeichnet. Diese Deckschicht besteht unter anderem aus einem Foto des gewünschten Dekores. Auf diese Weise lässt sich jedes erdenkliche Muster produzieren. Neben Holz ist auch z.B. die Stein-Optik beliebt.
Fertigparkett

  • Auch Mehrschichtparkett genannt. Hier gibt es Varianten mit 2 oder 3 Schichten. Die jeweiligen Trägerschichten bestehen meist aus preiswerteren Nadelhölzern. Die Deckschicht hingegen besteht aus hochwertigem Hartholz, welches für die Optik des Bodens maßgeblich ist. Diese Schicht lässt sich zudem (je nach Aufbaudicke) bis zu 3 Mal abschleifen. Die Verwendung von Nadelhölzern für die Trägerschicht lässt einen Kostenvorteil im Vergleich zum Massivholzparkett vermuten. Dies ist jedoch nicht so, da Fertigparkett bei Auslieferung bereites einen höheren Bearbeitungsgrad aufweist. So ist es schneller zu verlegen und auch bereits geschliffen. Mit Mehrschichtparkett entscheidet man sich also für einen hochwertigen Holzboden, der schnell einzubauen und zu benutzen ist.
Massivholzparkett

  • Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um massives und unbehandeltes Vollholz. Parkett kann mit oder ohne Verbindungssysteme (z.B. Nut-Feder) geliefert werden. Nach dem Verlegen müssen mehrere Schleifgänge und eine Oberflächenbehandlung stattfinden. Wie Ihnen sicherlich bei der Besichtigung von Schlössern und Kirche aufgefallen ist, bietet Massivparkett vielseitige Einsatzmöglichkeiten über Jahrzehnte und Jahrhunderte (mit Restaurierung) hinweg. Verschiedene Stabformen und Holzarten ermöglichen eine edle und individuelle Bodengestaltung. Durch die starke Aufbauhöhe kann Massivparkett häufiger als Fertigparkett geschliffen und bearbeitet werden.

Versiegelt vs. geölt

Je nach Anspruch und Nutzung des Parkettbodens, wird die Oberfläche entweder versiegelt oder geölt.


Versiegeln:

  • Der Versiegelungslack bildet eine Schicht über dem Holzboden und verhindert so das Eindringen von Schmutz und Flüssigkeiten. Es erhöht allerdings nicht die Druckfestigkeit des Holzes (z.B. gegen Schuhabsätze etc.).Die optische Wirkung ist leicht glänzend. Mittlerweile sind aber auch matte Lacke verfügbar.
Ölen:

  • Das Öl dringt in die Poren des Holzes ein und verhindert so ein Eindringen von Schmutz. Die heutigen Ölkombinationen sind weitestgehend geruchsneutral und enthalten wenig Lösemittel. Die offenporige Oberfläche beeinflusst das Raumklima positiv durch ein optimales Maß an Atmungsaktivität. Geölte Böden sind besonders Reparaturfreundlich, da der Boden auch nur zum Teil behandelt werden kann, ohne dass sichtbare Ansätze entstehen.

Fußbodenheizung & Parkett

…geht das?




  • Ja, das geht! Wir empfehlen jedoch auf ein Mehrschichtparkett zurückzugreifen. Die geringere Aufbauhöhe sorgt für einen besseren Wärmedurchlass. Der Aufbau in mehreren Schichten sorgt zudem für einen Ausgleich des Quell- und Schwindverhaltens des Holzes durch die Wärmezufuhr. Gerne beraten wir Sie dazu ausführlich!